Fototipp: Porträtfotos kreativ und optimal gestalten

Veröffentlicht auf von Reinald Döring

Porträtfotos müssen nicht langweilig sein. Mit ein paar einfachen Regeln gestalten Sie Porträtaufnahmen die sich von der Masse abheben. Porträtfotos charakterisieren im Idealfall den dargestellten Menschen. Das erfordert großes Einfühlungsvermögen des Fotografen damit dies gelingt.

Wer Menschen porträtiert muss ein gutes Einfühlungsvermögen haben. Das gilt für Maler ebenso wie für Fotografen. Lassen Sie sich auf Ihr Fotomodell ein, geben ihm Freiraum. Wenn keine Sachzwänge für eine bestimmte Art von Foto vorliegen, z.B. biometrische Fotos für Ausweise oder Ähnliches, beteiligen Sie Ihr Modell an der Aufnahmegestaltung.

Das Equipment

Wie in allen Bereichen der Fotografie gilt auch in der Sparte Porträtfotografie folgender Satz: "Das Bild macht der Fotograf, nicht die Ausrüstung", dass heißt, wenn Sie keine Idee haben und nicht fotografisch sehen wird immer nur ein Knipsbildchen entstehen und kein gutes Foto.

Mit einem Stativ, einer flexibel einsetzbaren Lampe, oder einem Blitz und einer Kamera deren Objektiv eine leichte Tele- Brennweite von mindestens 85 mm möglich macht können Sie schon hervorragende Aufnahmen realisieren. Ein Weitwinkel- Objektiv oder ein entsprechendes Zoom- Objektiv für besondere Perspektiven runden das ganze ab.

Das Shooting

Planen Sie in jedem Fall genügend Zeit für das Shooting ein und denken Sie daran mit Ihrem Modell zu kommunizieren. Bei einem Innen- Shooting im Studio oder in Ihrer Wohnung bauen künstliche Lichtquellen vorher auf und decken sie das Fenster eventuell mit einer hellen Stoffbahn ab, damit Sie sich voll auf Ihr Modell konzentrieren können. Verstecken Sie sich nicht hinter der Kamera, machen Sie notfalls die Posen die sehen möchten vor. Das entspannt die Situation ganz erheblich. Mit der Kamera auf dem Stativ, der künstlichen Lichtquelle auf der einen Seite des Modells und dem Fenster mit natürlichem Lichteinfall auf der anderen ist die Szene schon gut und fast Schattenfrei ausgeleuchtet. Wählen Sie bei vorgewählter Brennweite den Bildausschnitt durch verstellen des Stativs samt Kamera, damit die natürlichen unserer Sehgewohnheiten entsprechenden, Proportionen erhalten bleiben.

Stellen SIe an der Kamera die Serienbildfunktion ein und los gehts. Fordern Sie Ihr Modell auf den Kopf, die Schultern oder den Oberkörper in verschiedenen Richtungen zur Aufnahmeachse zu drehen. Lassen Sie das Modell ruhig experimentieren, Sie wollen ja keine Passfotos machen. Machen Sie von jeder Einstellung immer einige Aufnahmen. Sie werden hinterher am Computermonitor sehen, es lohnt sich auch auf den Auslöser zu drücken wenn das Modell nicht darauf eingestellt ist.

Versuchen Sie verschiedene Positionen der Kamera und der Beleuchtung und es gilt üben, üben und nochmals üben.

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